WISSEN:  Warum gibt es freitags Fisch?


Egal ob in Kantinen, Restaurants oder Zuhause – Freitag ist traditionell ein Wochentag, an dem Fisch auf den Tisch kommt. Aber woher kommt diese Tradition eigentlich?

Die Bedeutung findet man im christlichen Glauben. So war und ist der Fisch ein Symbol für die frühen Christen. Wenn man die Anfangsbuchstaben des christlichen Glaubensbekenntnisses nimmt, kommt das griechische Wort für Fisch heraus: „Ichtys“. Die ersten Christen malten einen Fisch an die Haustür, um anderen Christen deutlich zu machen, dass sie hier willkommen sind. Im Laufe der Zeit kam noch eine weitere Bedeutung dazu: In der christlichen Tradition ist jeder Freitag ein Gedenktag an Karfreitag, den Todestag Jesu. Vor allem bei den Katholiken wird deshalb freitags gefastet. Im Christentum wird Fasten aber nicht als Nahrungsverzicht definiert, sondern heißt lediglich, dass kein Fleisch von warmblütigen Tieren gegessen werden soll. So wurde der Freitag überall in den christlichen Regionen zum Fischtag. Und auch heute noch gibt es gute Gründe, diese Tradition beizubehalten: Ernährungswissenschaftler empfehlen pro Woche ein- bis zweimal Fisch zu verzehren, denn er stärkt Herz, Gehirn und Immunabwehr. Und mal ehrlich, ganz schön lecker ist er auch noch!


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