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Wissen: Martinsgans

6 Nov 2019

Wer war eigentlich der Heilige Martin und warum essen wir jedes Jahr traditionell am 11. November ihm zu Ehren eine Gans? Der Legende nach hat Martin als junger Mann in der römischen Armee gedient. Eines Nachts traf er auf einen frierenden Bettler, der ihn um eine milde Gabe bat. Da er gerade nichts anderes bei sich trug, zerteilte Martin seinen Mantel mit dem Schwert und schenkte dem Bettler eine Hälfte. Später erschien Jesus ihm im Traum, gekleidet in die Hälfte des Mantels, die Martin dem Bettler gegeben hatte. Diese Offenbarung veranlasste Martin, die Armee zu verlassen und sein Leben der Kirche zu widmen. Das tat er so erfolgreich, dass sogar der zunächst skeptische Klerus beschloss, ihn am 4. Juli 372 zum Bischof von Tours zu weihen. Als der bescheidene Martin von der Wahl erfuhr, soll er sich in einem Gänsestall versteckt haben, um ihr zu entgehen, doch die Gänse verrieten ihn durch ihr Geschnatter. Seitdem müssen sie es „büßen“. Allerdings ist diese Legende erst nach Martins Tod entstanden. Möglicherweise geht die Martinsgans eher auf eine in diese Zeit fallende Abgabe der Lehnspflicht, den sogenannten Martinsschoß, zurück. Da die Menschen wenig besaßen, wurden dem Lehnsherrn oft Gänse abgetreten. So könnte der Ausdruck „Martinsgans” entstanden sein. Als die Abgabe in späterer Zeit entfiel, lag es dann nahe, die Gans als Festessen zuzubereiten statt sie fortzugeben. Als Martin 397 n. Chr. starb, nahm das Volk große Anteilnahme. Seine Bestattung fand am 11. November mit einer öffentlichen Prozession statt. Dieser Tag hat sich dann im Laufe der Jahre als St.-Martins-Tag festgesetzt.

 

 

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